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12.03.2010, 11:42
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Zitat:
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Zitat von PCBM
Griechenland hat sich (ausgerechnet) das deutsche STeuersystem als Vorlage genommen.
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Ach du meine Güte, das war mir neu! Haben die das System inzwischen auch so verkompliziert wie Waigel, Steinbrück & Konsorten?
Zitat:
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Zitat von PCBM
Das eigentliche Problem ist in den Köpfen der Menschen vorhanden. Egal welches System es gibt ...ein Grieche denkt zuerst an seine eigene Tasche und dann an den Rest, aber nie an den Staat (Nur wenn er Geld bekommt...). Das ist die traurige Realität, die dort überall zu findet ist.
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Klar, auch das Beste Steuersystem nützt nichts, wenn der Staat es nicht durchsetzen kann/will.
BullyBear
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13.03.2010, 19:07
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Zocken ist gerecht
Die griechische Regierung hat über Jahrzehnte Geld verschwendet - trotzdem sollen plötzlich Spekulanten schuld sein an der Krise des Landes. Eine krasse Fehleinschätzung. Wer jetzt die Spekulation verbieten möchte, verschließt die Augen vor ökonomischen Wahrheiten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...683176,00.html
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"Die größte Spekulation der Welt wäre es, einen Politiker zu dem Wert einzukaufen, den er hat,und ihn zu dem Wert zu verkaufen,den er sich selbst einräumt."(André Kostolany)
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19.03.2010, 15:59
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DJ Sarrazin: Griechenland muss notfalls in Insolvenz gehen
SALZBURG (Dow Jones)--Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat Griechenland den Gang in die Insolvenz nahegelegt, sollte das Land keinen Zugang zum Kapitalmarkt mehr erhalten. "Dann muss Griechenland das tun, was jeder Schuldner tut - es meldet eben Insolvenz an", sagte Sarrazin in einem Interview mit den "Salzburger Nachrichten" (SN - Freitagausgabe). "Dann würde Griechenland mit seinen Gläubigern über Schuldverzicht oder Zinsaussetzungen verhandeln müssen. Dies wäre das richtige abschreckende Beispiel für alle übrigen potenzielle unsoliden Staaten."
Den Euro sieht Sarrazin wegen Griechenland nicht in unmittelbarer Gefahr, langfristige gebe es aber Risiken, wenn einzelne Länder eine dauerhafte unsolide Finanzpolitik und damit ein Übermaß an Schulden machten. "Dann würde ein Riesendruck auf die Europäische Zentralbank entstehen, die Geldpolitik so locker zu machen, dass man die Schulden auch mit Inflation abwenden kann", sagte Sarrazin.
Webseite: www.salzburg.com
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Tja ... eine bezahlte Eigentumswohnung oder ein bezahltes Eigenheim beruhigt doch sehr.
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Kurt Biedenkopf am 05.05.2010 in "Hart aber fair": Für liegengebliebene Probleme steigen die Kosten im Quadrat der verlorenen Zeit.
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28.03.2010, 21:31
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Sicherheiten für Staatsanleihen EZB verschafft Griechenland Luft für Umschuldung
http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D8...~Scontent.html
Sicherheiten für Staatsanleihen
EZB verschafft Griechenland Luft für Umschuldung
Von Stefan Ruhkamp
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Kehrtwende vollzogen: EZB-Präsident Trichet
Kehrtwende vollzogen: EZB-Präsident Trichet
25. März 2010
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat eine Kehrtwende vollzogen und reduziert die Anforderung an Sicherheiten, die Banken bei den Finanzierungsgeschäften einreichen dürfen. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet kündigte am Donnerstag vor dem Europäischen Parlament die Verlängerung einer in der Finanzkrise eingeführten Ausnahmeregel an. Damit dürfen die Banken bis über das Jahr 2010 hinaus Staatsanleihen mäßiger Qualität als Sicherheit hinterlegen, wenn sie sich von der Zentralbank Geld leihen. Von der Verlängerung der Ausnahmeregel profitierten am Donnerstag vor allem griechische Anleihen. Deren Kurs stieg, wodurch der Risikozinsaufschlag zu Bundesanleihen sank.
Nach den bis zum Jahr 2008 geltenden Regeln müssen Staatsanleihen mindestens von einer Ratingagentur die Note „A-“ beziehungsweise „A3“ erhalten, damit Banken die Wertpapiere bei den Finanzierungsgeschäften der Zentralbank als Sicherheit einreichen dürfen. Um das Bankensystem in der Finanzkrise zu stabilisieren, hat die EZB die Anforderungen im Jahr 2008 gesenkt. Seitdem akzeptiert sie auch Staatsanleihen, die lediglich BBB-Noten tragen. Doch diese Ausnahme sollte am Ende dieses Jahres wieder enden. Trichet kündigte an, dass Anleihen ohne A-Rating dann mit einem abgestuften Sicherheitsabschlag akzeptiert würden. Derzeit werden BBB-Staatsanleihen nur zu 95 Prozent angerechnet.
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Investoren fürchteten Verkaufswelle
Bei einem Ende der Ausnahmeregel wäre es für Griechenland im kommenden Jahr eng geworden. Denn die ursprüngliche höhere Anforderung erfüllt das Land nur noch mit dem Rating von Moody’s. Die beiden anderen Agenturen S&P und Fitch haben schon auf „BBB“ herabgestuft und Moody’s erwägt eine weitere Senkung der Bonitätsnote. Bei einer weiteren Reduzierung um mehr als eine Stufe würden griechische Anleihen die ursprüngliche Anforderung nicht mehr erfüllen. Viele Investoren fürchteten deshalb eine Verkaufswelle für die griechischen Anleihen und eine Belastung für das griechische Bankensystem.
Mit der Verlängerung der Ausnahmeregel über 2010 hinaus hat Trichet diesen Druck vom Markt genommen. Zugleich hat er allerdings entgegen früherer Ankündigungen gehandelt. Im vergangenen Jahr beteuerte er, es werde keine Änderungen der Sicherheitenregeln zugunsten eines einzelnen Euro-Mitglieds geben. Zu der unbefristeten Verlängerung der Ausnahmeregeln heißt es nun aus der EZB, dass diese ja für alle Staatsanleihen aus dem Euro-Raum gelte und deshalb nicht ein einzelnes Land begünstigt werde.
Gläubiger Griechenlands begünstigt
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Zum Thema
* Kommentar: Weiche Regeln
* Euro-Staaten einigen sich auf Rettungsplan für Griechenland
* „Wir kaufen griechische Staatsanleihen“
* Wege aus der Schuldenfalle
* Griechenlands Schuldenmanager: „Wir machen das aus eigener Kraft“
Die verringerten Anforderungen an die Sicherheiten begünstigt jedoch vor allem die Gläubiger Griechenlands. Denn nur für griechische Anleihen droht, dass alle Ratings unter das A-Niveau fallen. Fitch hat zwar gerade die portugiesische Bonitätsnote auf „AA-“ reduziert, das ist jedoch immer noch ein sehr gutes und mehr als ausreichendes Rating, um die ursprünglichen Anforderungen der EZB zu erfüllen. Entsprechend gering waren auch die Kursauswirkungen. Seine höchste Note hat Portugal von Moody’s erhalten; das „Aa2“-Rating liegt nach den ursprünglichen EZB-Regeln vier Stufen über dem Niveau, von dem an es kritisch wird. Das gleiche gilt für Italien. Irlands höchste Note, ebenfalls von Moody’s vergeben, liegt eine Stufe höher und Spanien hat von Fitch und Moody’s sogar Bestnoten erhalten. Damit ist Griechenland das einzige der finanzschwachen Euro-Länder, bei dem die Akzeptanz als Sicherheit nur von einem Rating abhängt.
Die Menge an möglichen Sicherheiten, die von den Banken eingereicht werden können, ist zwar so groß, dass die griechischen Anleihen im Wert von rund 300 Milliarden nur einen kleinen Teil ausmachen. Als Sicherheiten kommen Wertpapiere im Wert von rund 11 000 Milliarden Euro in Frage, wovon die Banken etwa 1600 Milliarden Euro halten und als Sicherheit verwenden. Gleichwohl könnte der Verlust des Sicherheitenstatus der griechischen Titel für einzelne Banken ein harter Schlag sein, sagen Mitarbeiter Frankfurter Banken.
Deutsche Banken halten Forderungen gegenüber Griechen im Wert von rund 40 Milliarden Euro. Ein großer Teil davon entfällt auf Staatsanleihen, wobei vor allem die Pfandbriefbanken und unter ihnen besonders die verstaatlichte Hypo Real Estate betroffen sind. Wegen der rasch wachsenden Schulden des griechischen Staats – allein in diesem Jahr entspricht das Haushaltsdefizit rund 13 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes – sind die Risikoprämien für griechische Anleihen in die Höhe geschossen. Für zehnjährige Titel beträgt der Zinsaufschlag gegenüber deutschen Bundesanleihen derzeit 3,15 Prozentpunkte.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: ddp
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06.04.2010, 17:36
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Schwindendes Vertrauen Griechenland-Angst erreicht neuen Höhepunkt
Schwindendes Vertrauen
Griechenland-Angst erreicht neuen Höhepunkt
Athen gelingt es nicht, die Märkte zu beruhigen: Bondinvestoren fordern die höchsten Risikoaufschläge seit dem Eintritt Griechenlands in die Euro-Zone. Kreditderivate legen deutlich zu. Und die eigene Bevölkerung holt ihr Geld von der Bank. von David Oakley, London, Kerin Hope, Athen, und Christine Mai
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/a.../50097116.html
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16.04.2010, 12:56
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EU empfiehlt deutsche Exportwirtschaft als Vorbild für Europa - FTD
HAMBURG (Dow Jones)--Die Ungleichgewichte in Europa sollten nach den Worten von EU-Handelskommissar Karel de Gucht durch eine Senkung der Lohnstückkosten in den Defizit-Staaten abgebaut werden. Euro-Länder mit negativen Handelsbilanzen sollten so ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. "Generell ist die Kontrolle der Lohnkosten der richtige Weg für alle europäischen Länder", sagte der Belgier der "Financial Times Deutschland" (FTD - Freitagausgabe). Am besten sollte dies koordiniert in der EU geschehen, "aber das ist offensichtlich nicht möglich, weil nicht alle Länder zustimmen würden".
Damit bezieht der EU-Kommissar Stellung im Streit um die wirtschaftlichen Ungleichgewichte innerhalb der Eurozone, die teilweise als Auslöser der Schuldenkrise in Griechenland und anderen Ländern gelten. Zahlreiche Ökonomen und Politiker anderer Staaten hatten vor allem Deutschlands Exportüberschuss gegenüber diesen Staaten kritisiert. Für de Gucht ist das nicht nachvollziehbar: "Ich habe ein echtes Problem damit, einem Land seine Exporte vorzuwerfen." Nur wenn andere wie Deutschland Lohnzurückhaltung übten, könne die EU das Ziel ihrer Wachstumsstrategie erreichen und wettbewerbsfähigste Region der Welt werden.
Von den Deutschen forderte de Gucht dennoch Hilfe für Griechenland. Sollten die Defizit-Länder ihre Ausgaben zu radikal zurückfahren, drohe eine Deflationsspirale. "Das würde unser Wachstum ernsthaft gefährden. Das heißt, alle Länder in Europa müssen verstehen, dass wir nur gemeinsam aus der Krise kommen können." Kritik aus Deutschland, dass das EU-Hilfspaket für Griechenland zulasten deutscher und anderer Steuerzahler gehe, nannte de Gucht "populistisch". Es sei wichtig, der Öffentlichkeit klar zu machen, was wirklich geschehe. "Die Euro-Staaten sind bereit, Griechenland Geld zu marktgerechten Zinsen zu leihen, falls das nötig sein sollte", sagte er. Länder wie Deutschland, die derzeit geringe Zinsen zahlen, würden dann sogar einen Gewinn machen.
Webseite: www.ftd.de
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Kurt Biedenkopf am 05.05.2010 in "Hart aber fair": Für liegengebliebene Probleme steigen die Kosten im Quadrat der verlorenen Zeit.
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27.04.2010, 13:23
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BILD fragt: Warum zahlen wir den Griechen ihre Luxus-Renten?
Ich denke nicht, das BILD hier Stimmung macht - sie zeigen wohl einfach die Fakten auf. M.E. kann man das keinem deutschen Bürger vermitteln. Das jetzt Griechenland die Renten einfrieren will ist zwar schön - aber das reicht doch bei weitem nicht aus! - Da werden von EU-Bürokraten die Eier-Größen normiert, aber bei den Sozialsystemen der EU-Länder gibt es solche Unterschiede. Kann es meinetwegen auch geben - aber bei diesen Systemunterschieden kann es dann doch keine Sozialtransfers aus Deutschland geben!!! - Und wohlgemerkt sind in Deutschland derzeit keine Sozen oder grüne Strichpullover an der Regierung, sondern die Verfechter der sozialen und freien Marktwirtschaft!!!
http://www.bild.de/BILD/politik/wirt...den-hilfe.html
Streit um Milliarden-Hilfe
Warum zahlen wir den Griechen ihre Luxus-Renten?
So gut haben es Rentner in Griechenland
27.04.2010 - 00:30 UHR
Von D. HOEREN u. O. SANTEN
Griechenland rechnet trotz wachsender deutscher Bedenken mit einer Einigung auf das Hilfspaket der Euro-Partner bereits Anfang Mai. Deutschland sei komplett mit an Bord, sagte der griechische Finanzminister Papakonstantinou gestern in Washington. Einen Austritt seines Landes aus der Euro-Zone schloss er aus. Das sei ein „Szenario, das absolut jeder Grundlage entbehrt“.
Deutsche Milliarden-Hilfe für die Griechen ist nur noch eine Frage von Tagen, sagt Kanzlerin Angela Merkel. Aber für Experten ist Griechenland ein Fass ohne Boden. Und viele fragen sich, warum sollen wir z.B. für das üppige Renten- und Pensionssystem der Griechen zahlen?
• Besonders drastisch: Wer in Griechenland vor 1993 anfing zu arbeiten und 35 Jahre lang beschäftigt ist, kann laut Eurostat mit 80% Rente rechnen (bezogen auf das Durchschnittsgehalt der letzten fünf Arbeitsjahre). Wer nach 1993 anfing, soll 70% bekommen. In Deutschland liegen die Vergleichswerte zwischen 46 und in Zukunft 42 %. Und das auch nur bezogen auf den Durchschnittslohn des gesamten Berufslebens.
• Die Griechen bekommen 14-mal Rente – je eine extra als Ferien-/Ostergeld und als Weihnachtszugabe. Bei uns gibt es nur 12-mal Rente.
• Die Renten steigen dort etwa in Höhe der Verbraucherpreise. Zwischen 2004 und 2006 gab es bei uns Renten-Nullrunden, in Griechenland 11 % mehr. Erst jetzt sollen die Renten eingefroren werden.
• Die Griechen müssen ihre Renten zwar versteuern, zahlen aber im Gegensatz zu Deutschland keine Kranken- und Pflegebeiträge.
Und dann gibt es noch kuriose griechische Sonderregelungen: Unverheiratete Töchter von Soldaten und Polizisten erben die Pension ihrer Väter und bekommen diese lebenslang.
Und müssen wir bald dafür geradestehen?
Fakt: In Griechenland liegt der Arbeitnehmerbeitrag bei nur 6,67 % des Bruttolohns (Deutschland: 9,95 %). Die Regierung steuert einen Zuschuss aus Steuereinnahmen bei. Bedeutet: Bei einer Pleite Athens würden die deutschen und EU-Hilfsgelder auch in die griechische Rentenkasse fließen ..
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Kurt Biedenkopf am 05.05.2010 in "Hart aber fair": Für liegengebliebene Probleme steigen die Kosten im Quadrat der verlorenen Zeit.
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27.04.2010, 23:51
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Aufruf: wichtige Literatur, Theorie, Bücher etc....
Zusammen mit einem Kommilitonen schreiben wir (oder sagen wir besser, wir wollen noch) ein assignment mit dem Thema "Optimum Currency Areas (OCA) and the Case of Greece".
Das Inhaltsverzeichnis sieht aktuell in etwa so aus (s.u.). Die Frage(n) in Klammern wollen wir dann in den entsprechenden Kapiteln beantworten:
1 Introduction
(What will be discussed?)
2 Theory of OCA
(What is an OCA?)
3 EU and its member states
(Why is the EU an OCA?) <-- oder ist sie streng genommen auch keine...
(Do the member states fulfill the OCA criteria?)
4 Greece as a member of the EU-OCA
(How do the OCA criteria apply to GR as member of the EU?)
(What is the benefit for Greece to enter the EU?) <-- nicht lachen...!
(Before/After accession economic development?)
5 Discussion
(Development and evolution of GR within the EU?)
Hat jemand vielleicht ein paar Anregungen/Tips/Ideen/Buchvorschläge etc? Wir würden uns darüber freuen.
Vielen Dank!
Gruß PCBM
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01.05.2010, 01:28
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Strabag-Chef H.P. Haselsteiner mit der Idee einer kontrollierten Insolvenz für Griechenland:
Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner empfiehlt, Griechenland "kontrolliert insolvent werden" zu lassen. Banken, die bisher die höhere Rendite griechischer Staatsanleihen kassiert und damit spekuliert haben,üssten nun auch die Kosten tragen, sagte der Unternehmer am Freitag am Rande seiner Bilanzpressekonferenz vor Journalisten.
Wenn andere Staaten jetzt Griechenland aushelfen, dann würde erst die Auszahlung dieser spekulativ hohen Renditen ermöglicht, argumentiert Haselsteiner. Es müsse daher "irgendein Insolvenzverfahren" geben.
Folgen für den Euro befürchtet Haselsteiner nicht. Auch einen Ausschluss Griechenlands aus de Eurozone wünscht der Unternehmer nicht, nur wenn die Regierung des Landes selber das wünschen sollte, solle man es ermöglichen.
Haselsteiner hegt auch starke Zweifel, dass der Geldbedarf - nach derzeitigem stand 135 Mrd. Euro über drei Jahre - halten wird. Das würden wohl zumindest 200 Mrd. Euro, mutmasst er. Griechenland müsse unter Aufsicht eines "Insolvenzverwalters" wie der "Pariser Club" gestellt werden, sonst würde sich die Bevölkerung die nötigen massiven Einschnitte "nicht gefallen lassen". Der Pariser Club mit 19 ständigen Mitgliedern vermittelt zwischen verschuldeten Staaten und ihren Geldgebern. (APA)
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Thread zu den Austro-Aktien
"Be greedy, when others are fearful and fearful when others are greedy." (Warren Buffett)
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03.05.2010, 12:13
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Zitat von Reblaus
Strabag-Chef H.P. Haselsteiner mit der Idee einer kontrollierten Insolvenz für Griechenland:
Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner empfiehlt, Griechenland "kontrolliert insolvent werden" zu lassen. Banken, die bisher die höhere Rendite griechischer Staatsanleihen kassiert und damit spekuliert haben, müssten nun auch die Kosten tragen, sagte der Unternehmer am Freitag am Rande seiner Bilanzpressekonferenz vor Journalisten. ...
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Ganz nachvollziehen kann ich das nicht. So wie ich es bisher verstanden habe, sind die Renditen erst in jüngster Zeit enorm angestiegen. In den Vorjahren waren die Schuldzinsen von Griechenland zwar höher als z.B. die von Deutschland, aber nicht so hoch, wie sie eigentlich hätten sein müssen, weil eben die Euro-Zugehörigkeit einiges ausgeblendet hat. D.h., die meisten Geldgeber aus den Jahren zuvor dürften doch gar nicht so gute Zinsen einstreichen.
D.h., wenn so etwas kommen würde, müsste ein Kreditgeber immer schon die Entwicklung am Ende der Fälligkeit seines Kredits beachten. Wer kann aber sagen, wie es in Frankreich oder in Deutschland in sagen wir 20 Jahren aussieht? - Keiner.
D.h. wiederum, kommt so ein Szenario, müssten die Zinsen grundsätzlich steigen. Und das dürfte z.B. Deutschland mit seiner hohen Verschuldung viel viel teurer kommen als jetzt 25 Mrd. Euro zu verleihen.
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04.05.2010, 13:14
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Vermögensverwalter kritisiert Griechenland-Hilfspaket
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